In der Zeit von andauernden großen Krisen ist das Atelier für uns ein geschützter Ort. Hier ist es möglich von der bedrängenden medialen Bilderflut Abstand zu nehmen und den inneren Bildern Raum zu geben. So entstehen Arbeiten, die sich auf dem schmalen Grat zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion bewegen und deutungsoffen bleiben.

In Margret Lochners Arbeiten entstehen Bildräume, die scheinbar losgelöst von zeitlichen und räumlichen Gegebenheiten sind.

Die Arbeiten von Eva Schnitzer sind überwiegend angelehnt an figürliche Formen. Sie bleiben jedoch durch die Reduktion und die gewählten Bildausschnitte rätselhaft.